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Sicherheitsinformationen gemäß GHS:
| Symbole: |
- Artikel-Nr.: ZB12265
- EAN:
| Alternativer Name: | Chinesischer Barsch |
| Tiergröße bis: | 70 cm |
| Tiergröße: | 70 |
| Aquariumgröße ab: | 250 cm |
| Aquariumgröße: | ab 300 cm, ab 500 cm, ab 250 cm |
| Kontinent: | Asien |
| Land: | China |
| Anspruch: | Anspruchsvoll |
| Haltung: | Gruppe, Einzel |
| Ernährung: | Lebendfutter, Frostfutter |
| Wassertemperatur: | 4 - 26 °C |
| Temperaturbereich: | 20, 21, 22, 23, 24, 18, 19, 25, 26, 14, 15, 16, 17, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 |
| Farbe: | Rot, Beige, Braun |
| Schwimmhöhe: | Mitte/Unten |
| Bodengrund: | Sand, feiner Kiesboden, Kies |
| Spezielle Anforderungen: | Großes Aquarium mit stabiler Einrichtung und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten |
| Hilfreiches: | Regelmäßige Wasserwechsel, hochwertige Filterung |
Der Mandarinfisch (Siniperca chuatsi), auch Chinesischer Barsch genannt, ist ein großer Süßwasser-Raubfisch aus Ostasien. Er lebt in Flüssen und Seen Chinas sowie angrenzender Gebiete. Der Fisch hat einen gestreckten, stämmigen Körper mit gold-braunen Schuppen und leutend roten Flecken. Besonders auffällig sind sein vorstülpbares Maul und die scharfen Zähne, mit denen er blitzschnell Beute schnappt. Mit einer Länge von bis zu 70 cm ist er ein eindrucksvoller Raubfisch fürs Aquarium und ein außergewöhnlicher Vertreter seiner Art.
Aquarium-Haltung
Für die Haltung im Aquarium braucht der Mandarinfisch vor allem viel Platz: Experten empfehlen ein sehr großes Becken (ab 2000–2500 Liter, mindestens 250–300 cm Kantenlänge). Optimale Wasserwerte liegen bei etwa 15–24 °C, einem neutralen pH-Wert (7,0–7,5) und mittlerer Härte. Eine starke Filterung und regelmäßige Wasserwechsel sorgen für sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Der Mandarinfisch ist ein eher scheues Tier, das viele Verstecke (Wurzeln, große Steine, dichtes Pflanzenwachstum) benötigt, um sich sicher zu fühlen. Siniperca chuatsi ist kein typischer Schwarmfisch: Man hält ihn meist einzeln oder in sehr kleinen Gruppen. Als Mitbewohner kommen nur ähnlich große oder robuste Arten in Frage – etwa Welse, Arowanas oder kräftige Barsche. Kleine Fische würden sonst schnell zur Beute werden.
Ernährung
Der Mandarinfisch ist ein typischer Fleischfresser. In der Natur jagt Siniperca chuatsi vor allem Jungfische anderer Arten, Insektenlarven und Kleinkrebse. Auch im Aquarium sollte man seine Nahrung an diese Beute anpassen: Er frisst gerne lebende oder gefrorene Futtertiere – etwa kleine Fischchen, Garnelen (z.B. Mysis oder Bachflohkrebse) oder Tubifex. Hochwertiges Raubfisch-Granulat oder Protein-Pellets werden oft ebenfalls angenommen. Da Mandarinfische nicht täglich gefüttert werden sollten, reicht eine Fütterung von ein- bis zweimal pro Woche aus. Beim Fressen zeigt dieser Räuber typische Instinkte: Er schnellt blitzartig aus dem Versteck hervor und verschlingt die Beute im Ganzen.
Zucht
Die Nachzucht des Mandarinfisches gilt als sehr anspruchsvoll und ist daher nur Experten vorbehalten. Unter optimalen Bedingungen laichen die Tiere meist im Frühjahr – die Eier werden an Pflanzen, Wurzeln oder Steinen abgelegt und oft vom Männchen bewacht. Die geschlüpften Jungfische müssen sofort mit kleinstem Futter (z.B. Artemia-Nauplien) versorgt werden. Da Mandarinfische ihren Nachwuchs nur unter sehr speziellen Bedingungen aufziehen, ist die Zucht im Hobby-Aquarium kaum praktikabel. Siniperca chuatsi wird in der Praxis daher vor allem in spezialisierten Zuchtanlagen vermehrt, weniger im Standard-Heimaquarium.