Der Regenbogen-Schlangenkopf (Channa bleheri) ist einer der buntesten und kleinsten Schlangenkopffische in der Aquaristik. Mit seinem intensiven Farbspiel und ruhigen Verhalten ist dieser Zierfisch ein Highlight in jedem Aquarium. Er stammt aus den klaren Gewässern Indiens (Asien) und erreicht eine Endgröße von etwa 15 cm . Für einen Schlangenkopffisch gilt Channa bleheri als besonders friedlich und kann gut in Gruppen gehalten werden.
Haltung von Channa bleheri im Aquarium
Für die artgerechte Haltung des Regenbogen-Schlangenkopfs wird ein Aquarium mit mindestens 120 cm Länge empfohlen. Das Becken sollte dicht bepflanzt sein und durch Wurzeln und Holz viele Versteckmöglichkeiten bieten. So fühlen sich die Tiere sicher und zeigen ihr natürliches Verhalten. Temperatur: 14–28 °C pH-Wert: 6,4–7,2 Wasserhärte: weich bis mittelhart Achten Sie darauf, dass das Aquarium gut abgedeckt ist, da Schlangenkopffische hervorragende Springer sind. Ein ruhiger Standort und eine schwache Beleuchtung fördern das Wohlbefinden.
Ernährung des Regenbogen-Schlangenkopfs
Der Channa bleheri bevorzugt fleischliche Nahrung. Ideal sind verschiedene Lebendfutter und Frostfutter wie: Artemia Weiße Mückenlarven Bachflohkrebse regenwürmer Heimchen und Grillen Auch hochwertiges Granulatfutter (z. B. Hikari) wird gut angenommen. Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für kräftige Farben und vitale Tiere.
Zucht
Channa bleheri ist im Gegensatz zu einigen anderen kleineren Schlangenkopfarten kein Maulbrüter, sondern ein Freilaicher mit ausgeprägter Brutpflege. Ein harmonierendes Paar kann nach einer intensiven Balz zahlreiche schwimmfähige Eier abgeben, die sich an beziehungsweise nahe der Wasseroberfläche sammeln. Beide Elterntiere bewachen das Gelege und später die Jungfische. Nach dem Schlupf bleiben die Larven zunächst unter dem Schutz der Eltern. Die Jungfische können nach Beginn der selbstständigen Nahrungsaufnahme mit Artemia-Nauplien und anderem kleinen Lebendfutter versorgt werden. Mit zunehmender Größe lassen sich entsprechend größere Futtertiere anbieten. Für eine erfolgreiche Nachzucht sind ein harmonierendes Paar, möglichst störungsarme Bedingungen und die Berücksichtigung des natürlichen jahreszeitlichen Temperaturverlaufs besonders wichtig.