Moenkhausia nigromarginata wurde 1994 beschrieben und nun erstmalig importiert. Dieser Gruppenfisch stammt aus dem Einzugsgebiet des oberen Rio Tapajós in Brasilien, Südamerika. Der Zierfisch wird ca. 5 cm groß und besitzt einen tolles Farbenkleid. Markant sind die blauen Augen und der bläuliche Rücken. Manchmal sind am Unterbauch Zickzackbänder sichtbar.
Haltung im Aquarium
Moenkhausia nigromarginata ist ein südamerikanischer Salmler aus Brasilien und erreicht eine Körperlänge von etwa 4 bis 5 cm. Die geselligen und schwimmfreudigen Tiere sollten in einer Gruppe von mindestens 8 bis 10 Exemplaren, besser noch mehr, gehalten werden. Für eine Gruppe empfiehlt sich ein Aquarium ab etwa 80 cm Kantenlänge. Eine lockere Randbepflanzung, Wurzeln und Schwimmpflanzen bieten Deckung, während gleichzeitig ausreichend freier Schwimmraum vorhanden sein sollte. Ein dunkler Bodengrund bringt die attraktive Körperzeichnung besonders gut zur Geltung. Geeignet sind Temperaturen von etwa 23 bis 27 °C, ein pH-Wert von ungefähr 5,5 bis 7,5 sowie weiches bis mittelhartes Wasser. Die Art ist grundsätzlich friedlich und lässt sich gut mit ähnlich großen, nicht zu ruhigen Fischen vergesellschaften.
Ernährung
Moenkhausia nigromarginata ist ein unkomplizierter Allesfresser. Hochwertiges Flockenfutter und feines Granulat eignen sich gut als Grundnahrung. Ergänzend sollten regelmäßig kleine Lebend- und Frostfuttersorten wie Artemia, Cyclops, Daphnien und Mückenlarven angeboten werden. Auch pflanzliche Bestandteile können die Ernährung sinnvoll ergänzen. Mehrere kleinere Futtergaben und eine abwechslungsreiche Ernährung unterstützen eine gute Kondition sowie die intensive Färbung der Tiere.
Zucht
Über die gezielte Nachzucht von Moenkhausia nigromarginata liegen nur wenige detaillierte Informationen vor. Wie verwandte Arten dürfte sie als Freilaicher ohne Brutpflege einzustufen sein. Für Zuchtversuche empfiehlt sich ein separates, schwach beleuchtetes Aquarium mit weichem, leicht saurem Wasser sowie feinfiedrigen Pflanzen, Moos oder einem Laichrost. Da Salmler ihre eigenen Eier fressen können, sollten die Elterntiere nach dem Ablaichen entfernt werden. Die kleinen Jungfische benötigen nach dem Freischwimmen zunächst Infusorien oder anderes Kleinstfutter und können später mit frisch geschlüpften Artemia-Nauplien gefüttert werden.