Dieser Kugelfisch ist nach längerer Abstinenz nun wieder auf dem aquaristischen Markt verfügbar, wird aber dennoch als Rarität angesehen. Der Leopard Kugelfisch besitzt ein tolles gepunktetes Muster mit dunklen, runden Flecken auf gelblichem Hintergrund. Tetraodon schoutedeni ist ein echter Süßwasser-Kugelfisch aus Kongo und benötigt für seine korrekte Ernährung selbstverständlich ausreichend fleischliche Kost und vor allem Wasserschnecken! Er lebt in reinem Süßwasser und ist sicher der friedlichsten Kugelfisch, den wir bisher kennen. Er erreicht eine maximale eine Länge von 10 cm, die Geschlechter beim Leopardkugelfisch sind jedoch relativ schwer auseinander zuhalten. Die Weibchen werden etwas größer und sind fülliger. Aquarium-Haltung Gehalten werden die Leopardkugelfische entweder einzeln oder in einer Gruppe von 3 - 5 Tieren in entsprechend großen Aquarien ab 100 cm Kantenlänge oder 250 Liter. Das Wasser sollte weich bis maximal mittelhart sein und eine Temperatur von 25 - 30 °C aufweisen. Obwohl das Wasser in ihren Biotopen sehr weich und sauer ist, sind diese Zierfische im Aquarium sehr anspruchslos. Mittelhartes Wasser und pH-Werte von 6,5 - 7,2 sind ausreichend. Der Leopardkugelfisch ist ein recht friedlicher kleiner Kugelfisch, der aber nicht mit Garnelen und Schnecken vergesellschaftet werden darf, da sie zu seiner natürlichen Nahrung gehören. Auch Krallenfrösche sind immer in Gefahr gebissen zu werden. Ernährung Gefüttert werden Leopardkugelfische je nach Größe mit lebenden weißen Mückenlarven, Blasenschnecken, Gammarus, Krill und Muschelfleisch. Enchyträen sollten maximal zweimal in der Wocher verfüttert werden. Wir empfehlen, Muschelfleisch bei Kugelfischen höchstens einmal pro Woche als Ergänzungsnahrung zu nutzen. Das Fleisch enthält ein Enzym, was bei übermäßigem Konsum ansonsten die lebensnotwendige Aufnahme von Thiamin (Vitamin B1) blockieren kann. Dies kann schlimmstenfalls zu Erkrankungen bei den Tiere führen. Zucht Die Zucht des Leopardkugelfisches ist nicht sehr schwierig, die Tiere laichen ohne Probleme ab. Jedoch ist die Aufzucht der sehr kleinen Jungtiere recht aufwändig.