Kaisersalmler, so nennt man diesen stattlichen, sehr beliebten Aquariensüßwasserfisch. Ein mittelgroß werdender Salmler, der Geselligkeit liebt und einen entsprechenden Schwarm benötigt. Merkmal sind die hervorstechenden blauen Augen und das schwarze, sehr breite Längsband. Teilweise ist ein hübsches, irisierendes Blau zu erkennen, welches aber stark vom Wohlbefinden der Fische und vom Lichteinfall abhängt.
Aquarium-Haltung
Nematobrycon palmeri wirkt daher am besten bei einer nicht zu starken Beleuchtung. Eine Schwimmpflanzendecke bildet hierbei eine gute Grundlage in der Aquarienbepflanzung.
Der Kaisersalmler ist ein friedlicher, aber durchaus lebhafter Salmler aus Kolumbien und erreicht eine Körperlänge von etwa 5 bis 6 cm. Für eine Gruppe von mindestens 8 bis 10 Tieren empfiehlt sich ein Aquarium ab etwa 80 cm Kantenlänge.
Dieser ansonsten friedvolle Salmler mag gerne wärmeres Wasser, einen sauren pH und eine geringe Gesamthärte.
Ernährung
Der Kaisersalmler ist ein unkomplizierter Allesfresser. Hochwertiges Flockenfutter und feines Granulat eignen sich gut als Grundnahrung und können durch Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Cyclops, Daphnien und Mückenlarven ergänzt werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung unterstützt die Kondition und fördert die intensive Körper- und Flossenfärbung. Mehrere kleinere Futtergaben sind dabei einer großen Portion vorzuziehen.
Zucht
Die Zucht von Nematobrycon palmeri ist im Aquarium gut möglich. Die Tiere sind Freilaicher und setzen ihre Eier bevorzugt zwischen feinfiedrigen Pflanzen oder Moosen ab, betreiben anschließend jedoch keine Brutpflege. Für eine gezielte Nachzucht empfiehlt sich ein separates, eher schwach beleuchtetes Zuchtbecken mit weichem und leicht saurem Wasser. Da die Elterntiere dem Laich nachstellen können, sollten sie nach dem Ablaichen entfernt werden. Sobald die Jungfische frei schwimmen, benötigen sie zunächst sehr feines Aufzuchtfutter wie Infusorien oder Pantoffeltierchen. Mit zunehmender Größe können frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien angeboten werden.