Der Breitband Salmler ist ein Salmler aus Kamerun und nicht sehr häufig im Handel anzutreffen. Wir können diese einzigartigen Fische aber anbieten! Neolebias trewavasae besitzt einen zweifarbigen Längsstreifen (leuchtend orange und schwarz) und somit eine interessante Musterung. Er ist ein eher ruhigerer Schwimmer, der daher genügend Rückzugsmöglichkeiten im Aquarium benötigt.
Haltung im Aquarium
Neolebias trewavasae ist ein kleinbleibender afrikanischer Salmler, der eine Körperlänge von etwa 3 bis 4 cm erreicht. Die eher ruhigen und zurückhaltenden Tiere sollten in einer Gruppe von mindestens 8 bis 10 Exemplaren gehalten werden. Ein Aquarium ab etwa 60 cm Kantenlänge bietet ausreichend Platz. Empfehlenswert sind eine dichte Bepflanzung, Wurzeln, Laub und Schwimmpflanzen, gleichzeitig sollten kleinere freie Schwimmbereiche vorhanden sein. Gedämpftes Licht und ein dunkler Bodengrund vermitteln den Fischen Sicherheit und bringen ihre Färbung besser zur Geltung. Geeignet sind Temperaturen von etwa 23 bis 27 °C, ein pH-Wert von ungefähr 5,5 bis 7,0 sowie weiches bis mittelhartes Wasser. Aufgrund ihres zurückhaltenden Wesens sollten sie nur mit kleinen und friedlichen Arten vergesellschaftet werden.
Ernährung
Neolebias trewavasae ist ein Allesfresser, der in der Natur vor allem kleine Wirbellose und andere feine Nahrung aufnimmt. Aufgrund des kleinen Mauls sollte entsprechend feines Futter angeboten werden. Mikrogranulat und fein zerriebenes Flockenfutter eignen sich als Grundnahrung. Ergänzend sind kleine Lebend- und Frostfuttersorten wie Cyclops, Artemia-Nauplien, kleine Daphnien und Mikrowürmchen empfehlenswert. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit regelmäßigem Lebend- oder Frostfutter fördert Kondition, Vitalität und Färbung.
Zucht
Über die gezielte Nachzucht von Neolebias trewavasae im Aquarium liegen vergleichsweise wenige detaillierte Informationen vor. Die Art gilt als Freilaicher und betreibt keine Brutpflege. Für Zuchtversuche empfiehlt sich ein separates, schwach beleuchtetes Aquarium mit sehr weichem, leicht saurem Wasser sowie feinfiedrigen Pflanzen oder Moosen als Laichsubstrat. Da die Elterntiere den eigenen Laich fressen können, sind ein Laichrost oder das anschließende Entfernen der erwachsenen Fische sinnvoll. Die sehr kleinen Jungfische benötigen nach dem Freischwimmen zunächst Infusorien, Rädertierchen oder vergleichbares Kleinstfutter. Später können Artemia-Nauplien und Mikrowürmchen angeboten werden.