Dieser "Oto" ist eine echte Seltenheit! Der Zebra-Otocinclus kommt nur selten in den Aquaristik-Handel und wir sind daher froh, ihn für dich anbieten zu können. Im Gegensatz zu anderen Otocinclus-Arten zeigt dieser kleine Wels eine schicke Zebra-Musterung, welche ein wahrer Hingucker ist.
Haltung im Aquarium
Otocinclus cocama, auch Zebra-Ohrgitterharnischwels genannt, ist ein friedlicher und geselliger Harnischwels, der etwa 4 bis 5 cm groß wird. Die Tiere sollten nicht einzeln, sondern in einer Gruppe von mindestens 6 Exemplaren gehalten werden. Für eine solche Gruppe eignet sich ein gut eingefahrenes Aquarium ab etwa 60 cm Kantenlänge mit zahlreichen Pflanzen, Wurzeln und Steinen, auf denen sich natürlicher Aufwuchs bilden kann. Wichtig sind sauerstoffreiches, sauberes Wasser und eine gute Filterung. Geeignet sind Temperaturen von etwa 22 bis 26 °C, ein pH-Wert von ungefähr 6,0 bis 7,5 sowie weiches bis mittelhartes Wasser. Regelmäßige Wasserwechsel und stabile Wasserwerte sind besonders wichtig, da die Tiere empfindlich auf eine schlechte Wasserqualität reagieren können.
Ernährung
Otocinclus cocama ernährt sich vorwiegend von Algenaufwuchs, Biofilmen und den darin enthaltenen Mikroorganismen. Ein bereits länger laufendes Aquarium mit ausreichend natürlichen Weideflächen ist deshalb für die Haltung besonders wichtig. Zusätzlich sollten pflanzliche Futtertabletten, Spirulina-haltiges Futter und geeignetes Gemüse wie beispielsweise überbrühte Zucchini angeboten werden. Auch spezielle Aufwuchsfuttermittel können eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Da insbesondere neu eingesetzte Tiere bei einem zu geringen Nahrungsangebot schnell an Gewicht verlieren können, sollte darauf geachtet werden, dass alle Exemplare ausreichend Nahrung aufnehmen.
Zucht
Die gezielte Zucht von Otocinclus cocama gilt als anspruchsvoll und gelingt im Aquarium nur vergleichsweise selten. Gut konditionierte Tiere, eine sehr gute Wasserqualität und eine abwechslungsreiche Ernährung bilden wichtige Voraussetzungen für Zuchtversuche. Größere Wasserwechsel mit etwas kühlerem, weichem Wasser können möglicherweise als Laichreiz wirken. Die kleinen Eier werden an Pflanzen, Scheiben oder anderen Oberflächen abgelegt; eine Brutpflege findet nicht statt. Nach dem Schlupf benötigen die Jungwelse ein gut eingefahrenes Aquarium mit reichlich Biofilm und feinem Aufwuchs als Nahrungsgrundlage. Zusätzlich kann geeignetes Staub- und Aufzuchtfutter angeboten werden. Besonders während der Aufzucht sind eine hohe Wasserqualität und ein kontinuierliches Angebot geeigneter Nahrung entscheidend.