Gastrodermus pauciradiatus (ehemals Corydoras pauciradiatus), der Gefleckte Zwergpanzerwels, stammt aus Brasilien in Südamerika und wird nur 3,5 cm groß. Es ist ein kleinerer Panzerwels von schlanker Gestalt und einem fleckigen Körpermuster.
Aquarium-Haltung
Feiner Sandboden ist für diese Bodenbewohner sehr wichtig. Das Aquarium kann zudem gerne mit einzelnen Steinen und Hölzern strukturiert sein. Man sollte ihn mindestens in einer größeren Gruppe von 8 - 10 Tieren halten. Gastrodermus pauciradiatus ist eine etwas empfindliche anspruchsvollere Art. Es sollte möglichst keimfreies Wasser und ein gut funktionierender Filter vorhanden sein. Der winzige Wels kann gut mit kleinen Salmlern und kleinen Zwergbuntbarschen vergesellschaftet werden.
Das Wasser sollte weich und leicht sauer sein und einen pH von 6,4 bis 6,8 aufweisen. Als Haltungstemperaturen eignen sich 24 bis 27 °C.
Ernährung
Die Tiere nehmen gerne fleischliche Kost zu sich. Dazu gehört Lebendfutter wie Tubifex (1x pro Woche, gut gespült und gewässert) oder Enchyträen. Neben Welstabletten wird auch Frostfutter wie Artemia und Cyclops gerne vertilgt.
Die Tiere suchen einen großen Teil ihrer Nahrung am Bodengrund, können sich jedoch auch häufiger in den unteren bis mittleren Wasserregionen aufhalten. Sie sollten gezielt gefüttert werden und nicht nur von den Resten anderer Aquarienbewohner leben.
Zucht
Die Nachzucht von Gastrodermus pauciradiatus ist im Aquarium möglich. Eine abwechslungsreiche und reichhaltige Fütterung sowie größere Wasserwechsel mit etwas kühlerem Wasser können die Laichbereitschaft fördern. Bei der Paarung zeigen die Tiere das für viele Panzerwelse typische Fortpflanzungsverhalten mit einer sogenannten T-Stellung. Die befruchteten Eier werden anschließend einzeln oder in kleinen Gruppen an Pflanzen, Aquarienscheiben oder anderen Oberflächen befestigt. Eine Brutpflege findet nicht statt, und die erwachsenen Tiere können den Eiern nachstellen. Nach dem Schlupf und dem Aufzehren des Dottersacks benötigen die sehr kleinen Jungfische zunächst feinstes Aufzuchtfutter und Mikroorganismen. Später können frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien angeboten werden.