Apistogramma agassizii 'Alemare Red Tail' ist eine besondere Farbvariante des populären Agassizi Zwergbuntbarsches, welcher auch Alemare Rotschwanz Zwergbuntbarsch genannt wird. Hierbei macht er seinem Namen alle Ehre und fällt durch eine leuchtend rote Schwanzflosse auf, die sich hübsch vom Rest des Körpers abhebt. Die Männchen haben dabei einen metallisch-blauen Körper.
Aquarium-Haltung
Diese Zierfische werden bis zu 10 cm groß und sind für Aquarien mit mindestens 80 Liter Inhalt geeignet. Möglich ist eine paarweise Haltung oder in einem Harem, sprich ein Männchen auf 2 - 3 Weibchen. Wie alle Zwergbuntbarsche bevorzugt auch diese Farbform saures und weiches Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 bis 6,8. Die Temperatur sollte im Bereich von 24 - 28 °C liegen. Perfekt für ein Südamerika-Aquarium!
Als Beifische eignen sich Welse und Salmler aus Südamerika, welche ähnliche Wasserwerte benötigen. Das Aquarium für diese Tiere sollte gut strukturiert sein und möglichst viele Pflanzen und Wurzeln oder Steine als Versteckmöglichkeiten anbieten. Stimmen die Bedingungen und sind einige Steinaufbauten oder Höhlen vorhanden, stellt sich die Zucht meist von selbst ein.
Ernährung
Zwerggarnelen eignen sich nicht zur Vergesellschaftung, da sie letztlich als Lebendfutter enden werden. Sowieso mag der Zwergbuntbarsch am liebsten Lebendfutter in Form von Weißen Mückenlarven, Artemia oder Wasserflöhen. Aber auch Frostfuttersorten wie Schwarze Mückenlarven, Artemia und Cyclops werden gerne angenommen.
Zucht
Apistogramma agassizii ist ein Höhlenbrüter mit ausgeprägter Brutpflege. Das Weibchen legt seine Eier bevorzugt an der Decke oder den Seiten einer kleinen Höhle ab und übernimmt anschließend die unmittelbare Pflege des Geleges. Das Männchen verteidigt vor allem das größere Revier, während das Weibchen später die geschlüpften Jungfische führt und energisch beschützt. Nach dem Freischwimmen können die Jungfische sehr gut mit frisch geschlüpften Artemia-Nauplien und feinem Aufzuchtfutter ernährt werden. Weiches, leicht saures Wasser, eine konstant gute Wasserqualität und regelmäßige kleine Wasserwechsel fördern den Zuchterfolg und eine gesunde Entwicklung der Jungfische.