Dieser Panzerwels ist etwas wirklich Besonderes! Auffällig ist seine eher schlanke, gestreckt Körperform, wodurch er weniger knubbelig wirkt, wie typische Panzerwelse der Gattung Corydoras. Aspidoras spilotus wird auch unter dem Synonym C125 in der Aquaristik geführt.
Der Schmerlenpanzerwels stammt aus dem Nordosten Brasiliens und bevorzugt wie fast alle Panzerwelse einen feinen, gerundeten Bodengrund, den er nach Nahrung durchgründelt. Neben der schlanken Körperform zeichnet ihn eine hübsche Marrmorzeichnung als Körpermuster aus.
Haltung im Aquarium
Aspidoras spilotus ist ein kleinbleibender südamerikanischer Panzerwels aus Brasilien und erreicht eine Körperlänge von etwa 4 bis 5 cm. Als gesellige Art sollte er in einer Gruppe von mindestens sechs bis acht Tieren, besser noch mehr, gepflegt werden. Für eine Gruppe eignet sich ein Aquarium ab etwa 60 cm Kantenlänge. Als Bodengrund empfiehlt sich feiner, abgerundeter Sand, den die Tiere gefahrlos mit ihren Barteln durchsuchen können. Wurzeln, Laub, Pflanzen und einige schattige Bereiche bieten zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten. Geeignet sind Temperaturen von etwa 22 bis 26 °C, ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 sowie weiches bis mittelhartes Wasser. Sauberes, sauerstoffreiches Wasser und regelmäßige Wasserwechsel sind für eine erfolgreiche Haltung wichtig.
Ernährung
Aspidoras spilotus ist ein Allesfresser und sucht einen großen Teil seiner Nahrung am Bodengrund. Geeignet sind hochwertige sinkende Futtertabletten und feines Granulat. Ergänzend sollten regelmäßig kleine Frost- und Lebendfuttersorten wie Artemia, Cyclops, Daphnien, Tubifex und kleine Mückenlarven angeboten werden. Die Tiere sollten gezielt gefüttert werden und nicht ausschließlich von Futterresten anderer Aquarienbewohner leben. Eine abwechslungsreiche Ernährung unterstützt Kondition und Fortpflanzungsbereitschaft.
Zucht
Die Nachzucht von Aspidoras spilotus ist im Aquarium möglich und ähnelt grundsätzlich der Fortpflanzung anderer Vertreter der Panzerwelse. Eine reichhaltige Fütterung mit Lebend- und Frostfutter sowie größere Wasserwechsel mit etwas kühlerem Wasser können die Laichbereitschaft anregen. Die Eier werden nach der Befruchtung an Pflanzen, Aquarienscheiben oder anderen geeigneten Oberflächen befestigt. Eine Brutpflege findet nicht statt, und die erwachsenen Tiere können den Eiern nachstellen. Für eine gezielte Aufzucht empfiehlt es sich daher, die Eier beziehungsweise die Elterntiere zu separieren. Nach dem Aufzehren des Dottersacks können die Jungfische mit feinem Aufzuchtfutter, Mikrowürmchen und später mit Artemia-Nauplien versorgt werden.