Deutsche Nachzucht
Crystal Red Garnele / Red Bee 'K6-K10'

Crystal Red Garnele / Red Bee 'K6-K10'

Caridina logemanni

  • Gruppentier
  • auch fürs Nanoaquarium geeignet
  • tolle rot-weiße Färbung
Menge Stückpreis
ab 5 7,00 € *
ab 10 6,50 € *
Inhalt: 1 Garnele

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Die  Caridina logemanni  'Red Bee K6-K10' ist eine bestimmte Farbzuchtform der... mehr
Informationen "Crystal Red Garnele / Red Bee 'K6-K10'"
Alternativer Name: Crystal Red Garnele
Farbe: Rot, Weiß
Aquariumgröße: ab 20 cm, ab 45 cm, ab 60 cm, ab 80 cm, ab 100 cm, ab 120 cm, ab 150 cm, ab 200 cm, ab 250 cm
Anspruch: Anspruchsvoll
Kontinent: Asien
Land: HongKong
Haltung: Gruppe
Tiergröße: bis 3 cm
Schwimmhöhe: Unten
Bodengrund: Sand, Soil
Wassertemperatur: 20-24°C
Ernährung: Frostfutter, Trockenfutter
Spezielle Ernährung: Grünfutter
Spezielle Anforderungen: Pflanzen, Strömung

Die Caridina logemanni 'Red Bee K6-K10' ist eine bestimmte Farbzuchtform der klassischen Bienengarnele mit typischen rot-weißen Farben. Die Einteilungen K6, K8 und K10 geben dabei an, um welche genaue Farb- und Mustervariante es sich hierbei handelt. Der Grad K6 wird auch Tigertooth genannt. Hierbei ist das mittlere Farbband nicht ganz durchgängig, sondern besitzt unten zwei Spitzen, so dass die Optik an einen Zahn erinnert. Bei K8-Garnelen stellt das mittlere Farbband eher einen rundlichen Rückenfleck dar, welche an die japanische Flagge erinnert. Von daher wird diese Form auch 'Hinomaru' genannt. Besitzt der rote Rückenfleck noch einen weißen dünnen Strich, spricht man hier von der Zeichnung 'No entry sign'. Der Grad K10 zeichnet sich durch einen höheren Weiß- als Rotanteil aus. Hier ist der Rückenfleck nicht mehr vorhanden, auf weißer Grundfarbe ist dann nur noch eine rote Kopfzeichnung und ein rotes Band im Schwanzbereich aus.

Diese Garnele erreicht eine Größe von ca. maximal cm. Männliche Tiere bleiben etwas kleiner. Da es sich um Hochzuchten handelt, sind sie als etwas anspruchsvollere Zwerggarnelen für ein Süßwasseraquarium anzusehen, welche vor allem saures und weiches Wasser benötigen. Ein aktiver Soilbodengrund hilft sehr dabei, die entsprechenden Wasserparameter einzustellen und zu halten. Vor allem eine geringe Wasserhärte und ein pH-Wert-Optimum im Bereich 6 bis 6,5 sollte eingehalten werden. Da die Karbonathärte einen Wert unter 1 °dKH aufweisen sollte, liegt damit einhergehend eine geringere Pufferwirkung vor. Damit ein gefährlicher Absturz des pH-Wertes verhindern werden kann, ist es zu empfehlen, den pH-Wert durch Tests zu überwachen und auf eine gute Pflege durch regelmäßige Teilwasserwechsel zu achten. Die Temperatur darf sich optimalerweise zwischen 21 und 23 °C bewegen und sollte vor allem nicht über 25 °C warm werden. Hier empfiehlt es sich, gerade im Sommer durch Wasseroberflächenbewegung und zusätzliche Belüftung mittels Sprudelstein das Aquarium zu kühlen. Bei Temperaturen deutlich über 25 °C sollte ein externes Kühlgerät eingesetzt werden.

Für Bienengarnelen hat sich in Bezug auf die Gesamthärte ein Leitwert von 250 bis 320 uS als optimal herausgestellt. Was die Leitfähigkeit betrifft, ist jedoch hier durchaus eine etwas größere Toleranz nach oben und unten hinnehmbar. Jedoch sollten die Zwerggarnelen langsam und vorsichtig an neue oder sich veränderende Wasserbedingungen angepasst werden.

Wir beziehen sämtliche Caridina-Varianten von einem erfahrenen Kölner Züchter, welcher sein Wasser aufgesalzenes Osmosewasser verwendet, um die oben beschriebenen Parameter zu erreichen. In unserem Ladengeschäft wird das weiche Remscheider Leitungswasser benutzt und zusammen mit der Verwendung von aktivem Bodengrund (Soil) können wir auf diese Weise ähnliche Bedingungen wie in der Garnelenzucht erreichen.

Wie die meisten Zwerggarnelen ist Caridina logemanni 'Red Bee K6-K10' eine friedvolle Wirbellosenart, welche sich in einer Gruppe am wohlsten fühlt. 10 Exemplare sind für den Beginn eine ausreichende Besatzstärke. Hierzu reicht sogar schon ein Nano-Aquarium aus. Für ein ambitionierteres Zucht-Aquarium eignen sich für eine Haltung einer deutlich größeren Gruppe eher Becken mit den Maßen 60  x 40 x 40 cm oder 45 x 45 x 45 cm. Das Süßwasseraquarium darf gerne über einige Dekoration in Bodennähe, Laub und feinfiedrige Wasserpflanzen wie Aquarienmoose beinhalten. Gerade bei stärkerer Beleuchtung ist eine ausreichende Anzahl an Versteckmöglichkeiten von Belang. Sauberes und keimarmes Wasser sind wichtig für die Gesundheit der Tiere. Der Einsatz von geeignetem Falllaub sorgt unter anderem für garnelenfreundliche Verstecke und Abweidungsmöglichkeiten.

Rot-Weiße Bienengarnelen werden von uns in einer hohen Qualität angeboten und kommen ab einer Größe von 1,5 cm in den Verkauf. Unsere Tiere besitzen eine klassische Bienengarnelen-Körperform mit kräftigem Kopf-Brust-Panzer und einer guten Schwanzlänge. Die Garnelen leuchten bei Wohlbefinden in einem sehr schönen Rot und intensivem Weiß. Mitunter kann die Färbung direkt nach dem Einsetzen aufgrund des Transportstresses noch nicht direkt erreicht sein.

Sie sind ein echtes Farb-Highlight in jedem Aquarium und ernähren sich hauptsächlich von Aufwuchs, nehmen aber auch gerne Falllaub und diverse Garnelenfuttersorten (Tabletten) an. Futtertabletten, die nicht innerhalb von 10 Minuten etwa ein Drittel der Garnelen angelockt haben, sollte man wieder aus dem Aquarium entfernen, um unnötige Wasserbelastungen zu vermeiden. 

Möglich ist eine Vergesellschaftung mit kleinen Fisch-Arten (Boraras). Sich stark vermehrende Neocaridina-Zwerggarnelen sollten sich nicht ebenfalls im Aquarium befinden. Diese vermehren sich stärker und können die Bienengarnelen dann nach und nach verdrängen. Befinden sich viele Tiere und vor allem viele Wasserpflanzen im Aquarium, empfiehlt sich vor allem nachts eine ausreichende Belüftung, damit immer ausreichend Sauerstoff vorhanden ist und es nicht zu starken pH-Schwankungen kommen kann.

Stimmen die Bedingungen, ist die Zucht dieser schönen Tiere recht einfach und auch ergiebig. Weibliche Tiere bilden zunächst einen Eifleck im Nacken. Kommt es mit der nächsten Häutung zu einer erfolgreichen Befruchtung, wandern die Eier dann in den Bauchsack der Tiere und sind dann dort auch sehr gut zu erkennen. Nach einer Tragzeit von etwa einem Monat werden etwa 20 bis 30 winzige Jungtiere entlassen. Nun ist eine abwechslungsreiche und passende Fütterung etwa mit Staubfutter wichtig, damit sich der Nachwuchs gut entwickeln kann. Der Aquarienfilter sollte unbedingt durch einen Ansaugschutz oder Filter Guard ausgestattet sein, um ein Einsaugen der Babygarnelen zu verhindern.

 

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